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Text der Frameseite:
Schnauzer - eine ganz besondere Rasse
"Geblieben ist aber der Charakter des einstiegen Fuhrmannshundes: ein Hund mit ausgeprägtem Sinn für Besitz und Eigentum, ... , sehr selbstständig und dennoch anhänglich, ein Hund der im Alter viele Eigenheiten, wenn nicht gar Schrullen entwickelt.
So war er einst, so ist er heute, und so sollte er auch in Zukunft bleiben!"
Hans Räber: Enzyklopädie der Rassehunde, Band 1, S. 478 ff
Die ersten "rauhaarigen Pinscher" wurde wahrscheinlich Ende des 19.Jahrhunderts aus kleinen bis mittelgroßen Hunden im süddeutschen Raum herausgezüchtet. Ihre Hauptaufgabe war die Begleitung von Fuhrleuten und die Bewachung der Fuhren und der Ställe. Eine weitere Aufgabe war die Bekämpfung von Schädlingen (Ratten und Mäusen) und von Raubwild (Iltis, Marder, Fuchs) auf den Gehöften.
Es bildete sich ein Hund heraus dessen charakterliche Hauptmerkmale bis heute erhalten blieben: Schnauzer sind mutig, selbständig, ausdauernd, wachsam und vor allem sehr intelligent. Sie sind ist in der Regel keine Kläffer oder Raufer.
Ihre Familie lieben sie über alles und zeigen das auch mit absoluter Treue. Im Umgang mit den Kinder der Familie sind Mittelschnauzer liebevoll und spielfreudig, was den gutartigen Charakter dieser Rasse verdeutlicht.
Aber allen Fremden gegenüber sind Schnauzer misstrauig und distanziert.
Der Mittelschnauzer ist trotz seiner handlichen, mittleren Größe ein kompakter kraftvoller Hund mit großer Schnelligkeit und Ausdauer, der sich in hohem Maße als "Sporthund", sei es als Begleitung beim Wandern und Joggen oder für die sportliche Betätigung auf dem Hundeplatz (z.B. Agility und Turnier-hundesport), eignet.
Ihre Intelligenz und Selbstständigkeit machen ihre Erziehung nicht immer einfach und wer keine "Schnauzererfahrung" hat, sollte sich tunlichst fachliche Anleitung geben lassen. Denn auch wenn der Schnauzer nach außen hin oft hart und kompromisslos erscheint, gibt es nichts schlimmeres für diese Rasse als mit der "Knute" erzogen zu werden. Hat der Mensch erst mal die Gunst seines schnauzbärtigen Gesellen verscherzt wird er es schwer haben das Vertrauen seines Hundes wieder zu gewinnen. (s. Erziehung).